Unfall, was tun Fragen und Antworten Definitionen Verkehrsurteile

 

 

Durch die DESAG und

BSG e.V. geprüfter

und anerkannter

Sachverständiger

 

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Häufig gestellte Fragen und Antworten

 

Warum einen unabhängigen freien Kfz – Sachverständiger wählen?

Wozu braucht man überhaupt einen Kfz – Sachverständigen?

Wer kommt für die Kosten des Gutachters auf?

Gibt es Ausnahmen von dieser Kostentragungspflicht?

Reicht es nicht aus, wenn die Versicherung des Unfallgegners einen eigenen Sachverständigen mit der Schadensfeststellung beauftragt?

Wer trägt die Kosten für den Sachverständigen bei Kasko-schadensfällen?

Ist es nicht günstiger bei einem einfachen Schaden einen Kosten-voranschlag in meiner Reparaturwerkstatt einzuholen?

Kann ich mir die Schadenssumme auszahlen lassen?

 

 

Warum einen unabhängigen freien Kfz – Sachverständiger wählen?

Grundsätzlich steht es dem Geschädigten frei, einen Sachverständigen seiner Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenhöhe zu beauftragen. Wählt der Geschädigte einen Sachverständigen des DESAG, hat er die Gewissheit, dass es sich um einen unabhängigen und geprüften Sachverständigen handelt, der sich laufenden Qualitätskontrollen und einer regelmäßigen Fort- und Weiterbildung unterwerfen muss.

Viele Geschädigte sind oft überrascht, dass nach einem Verkehrsunfall noch eine sogenannte Wertminderung anfällt, obwohl das Fahrzeug schon 3-5 Jahre oder älter ist.

Die korrekte Schadensfeststellung kann auch später wichtig sein, wenn es um die Frage geht, wie der Unfall konkret zustande gekommen ist. Nach der Rechtsprechung haben Kostenvoranschläge bei weitem nicht die Beweiskraft, die ein qualifiziertes Gutachten besitzt.

 

Wozu braucht man überhaupt einen Kfz – Sachverständigen?

  • Schadensfeststellung nach einem Verkehrsunfall
  • Beweissicherung bei strittigem Unfallhergang
  • Rekonstruktion des Unfallortes
  • Fahrzeugbewertungen ( Wertgutachten )
  • Maschinengutachten ( Gebrauchtwagenkauf )
  • Oldtimergutachten

 

Wer kommt für die Kosten des Gutachters auf?

Bei einem unverschuldeten Unfall trägt grundsätzlich der Schädiger bzw. die eintretende Kraftfahrt - Haftpflichtversicherung die Kosten des Kfz – Gutachters. Da nach ständiger Rechtsprechung des BGH´s die Kosten für ein Gutachten zum Schaden zählen, die dem Geschädigtem zu ersetzen sind.

 

Gibt es Ausnahmen von dieser Kostentragungspflicht?

Wenn der Schaden für Laien ersichtlich unter 750 EURO liegt, kann auch darauf verzichtet werden, einen Sachverständigen einzuschalten. In solchen Fällen übernehmen die Versicherer normalerweise keine Gutachtenkosten.

 

Reicht es nicht aus, wenn die Versicherung des Unfallgegners einen eigenen Sachverständigen mit der Schadensfeststellung beauftragt?

Der Geschädigte ist gut beraten, wenn er immer auf Einschaltung eines unabhängigen Sachverständigen besteht. Der Sachverständige der Versicherungsgesellschaft arbeitet schließlich bei der Versicherung, die den Schaden letztendlich zu bezahlen hat. Der Geschädigte sollte daher einen Sachverständigen seines Vertrauens beauftragen, der sicherstellt, dass auch Wertminderung und Nutzungsausfall neben dem reinen Blechschaden richtig ermittelt werden.

 

Wer trägt die Kosten für den Sachverständigen bei Kasko-schadensfällen?

Bei Kaskoschäden schickt in der Regel die Versicherung einen eigenen Sachverständigen.

Übrigens bieten einige Versicherungen besonders für den Bereich Vollkasko einen sogenannten Kasko-Service an. Das reduziert die Prämie ( AKB vergleiche §13a ), verpflichtet Sie aber eine Reparatur in einer Partner - Werkstatt ausführen zu lassen.

Ist man mit der Schadensfeststellung nicht einverstanden, besteht die Möglichkeit der Anrufung eines sogenannten Sachverständigenverfahrens. In diesem Verfahren beauftragt der Geschädigte einen Sachverständigen seines Vertrauens. Beide Gutachten werden dann von einem Obergutachter bewertet. Einige Rechtschutzversicherer  übernehmen die im Sachverständigenverfahren anfallenden Kosten.

 

Ist es nicht günstiger bei einem einfachen Schaden einen Kosten-voranschlag in meiner Reparaturwerkstatt einzuholen?

Der Geschädigte, der sich nur auf den Kostenvoranschlag seiner Werkstatt verlässt, erlebt häufig böse Überraschungen. So hat der Kostenvoranschlag später keine beweissichernde Funktion. Zumeist fehlt auch eine Aussage zur Wertminderung. Erst der Sachverständige kann erkennen, ob es sich tatsächlich um einen sogenannten einfachen Schaden handelte. Häufig sind bei einem vermeintlich leichten Blechschaden tragende Teile beschädigt bzw. bei einem auf den ersten Blick sehr erheblichen Schaden können die Reparaturkosten minimal sein. In jedem Fall also fährt der Geschädigte bei Einschaltung eines qualifizierten, unabhängigen Sachverständigen auf Nummer sicher.

 

Kann ich mir die Schadenssumme auszahlen lassen?

Nach aktueller Gesetzgebung haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit sich die Schadenssumme gemäß der Schätzung des Sachverständigen auszahlen zu lassen. Nachweise über Reparatur oder Ersatzbeschaffung müssen sie nicht mitbringen. Die MwSt. wird nicht fiktiv ausgezahlt. Demzufolge sind maßgebend im Reparaturfall ohne Rechnungslegung (die Reparaturkosten netto) und (die Totalschaden ohne Ersatzbeschaffung: die Differenz aus Wiederbeschaffungswert netto und Restwert).

Zusammenhängend ist hier auf die im Handel von Gebrauchtwagen übliche Differenzbesteuerung nach §25a UstG hinzuweisen, nach derer im Bruttopreis lediglich ein MwSt. - Anteil in der Höhe der vom Händler zu versteuernden Handelsspanne zwischen Einkauf und Verkauf enthalten ist.

 

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